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Alle Spielberichte wurden verfasst von Volker Hartwig  

       

   16.02.2012
Auf Schatten folgte Licht!

Die HSG Fredersdorf/Petershagen schlägt den Finowfurter SV im zweiten Spiel der Rückrunde nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 22:15 (7:9), zeigt erst spät ihre Klasse, kann aber schließlich zwei weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft verbuchen.

Anders als im vorherigen Spiel gegen Bernau war es diesmal ausschließlich die zweite Halbzeit, die aufzeigte, wozu der Tabellenführer aus Märkisch Oderland zu leisten im Stande ist. Nach einer nahezu katastrophalen ersten Hälfte in welcher man den Gegner oft ungehindert passieren lies und selber sowohl Großchancen ausließ, als auch ungewohnte Ballverluste hinnehmen musste, entschied sich das vergangene Spiel erst im letzten Viertel.
Der Finowfurter SV präsentierte sich, wenn auch ohne etatmäßigen Trainer angereist, hoch motiviert und konnte länger als auf HSG Seite erhofft, das Spiel offen halten. Nach der kläglich vergebenen Möglichkeit den ersten Führungstreffer zu erzielen sahen die Zuschauer lange Zeit ein Spiel, welches durch beide Abwehrreihen dominiert und durch leichtfertige Ballverluste ergänzt wurde. Zu unmotiviert, teilweise unerklärlich unsicher, wirkte das Auftreten des Gastgebers. Eine Auszeit nach zehn gespielten Minuten beim Spielstand von 1:1 zeigte kaum Wirkung, so dass das Spiel bis zur 23. Spielminute seinen bis dahin an diesem Tag ungewohnt schwachen Verlauf nahm. Nachdem die Gäste ihrer Chance, etwas Zählbares aus der Fremde mitnehmen zu können, immer bewusster wurden (5:8), brachten zwei sehenswerte Aktionen den Halbzeitstand von 7:9 und damit auch ein wenig Hoffnung auf den zweiten Durchgang hervor.
Nach klaren Worten zur Pause kam die Mannschaft als eben solche aufs Feld zurück und wirkte fortan wie ausgewechselt. Es dauerte keine zwei Minuten bis der Ausgleich hergestellt werden konnte. Bis zur 45. Spielminute hielt Finowfurt aber noch mit allen Kräften gegen die nunmehr immer stärker werdende HSG (14:14). Obwohl nur eine Auswechselspielerin aufgeboten werden konnte, präsentierte sich der Gastgeber nun bis zum Ende des Spiels als eindeutig dominierende und konzentriertere Mannschaft. Nur vier Fehlwürfe in der zweiten Hälfte, Torerfolge und unbedingter Wille auf allen Positionen brachten schließlich einen verdienten Heimsieg hervor. Sehenswerte Kombinationen im Angriff und aggressives Abwehrverhalten hatten einen wirklich bemerkenswerten 8:1 Lauf und damit den Endstand von 22:15 zur Folge. Selbst das zwischenzeitliche Fehlen der Führungsspielerinnen auf Grund von Zeitstrafen tat dem starken Endspurt keinen Abbruch. Neben allen Feldspielerinnen konnte sich an diesem Tag sogar noch Torhüterin Stephanie Prusch, welche am Sonntag Geburtstag feiern durfte, in die Torschützenliste eintragen, indem sie einen Strafwurf zum zwischenzeitlichen 21:15 verwandelte.
Ein überdurchschnittliches Auftreten eines Teams, zu einem Zeitpunkt, indem es einfach darauf ankommt, erzielte insgesamt 22 Treffer, obwohl die sonst so torgefährliche Nancy Walter an diesem Tag nur zwei Tore beitragen konnte. Ein Beleg dafür, dass noch lange nicht alle Reserven ausgeschöpft zu sein scheinen, die Mannschaft aber auch in der Lage ist, die Last auf allen Schultern zu verteilen und somit stetig weniger ausrechenbar wird.
Ein Faktor der in den kommenden Wochen sicherlich noch von hoher Bedeutung werden könnte. Nach einem spielfreien Wochenende reist die Mannschaft aus Fredersdorf/Petershagen am 25.2. zum formstarken SV Eichstädt. Gegen den Sechsten der Tabelle, welchen man im Hinspiel deutlich mit 26:18 beherrschte, gilt es für die HSG an eigene Stärken anzuknüpfen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Ein doppelter Punktgewinn sollte dann das klare Ziel sein, wobei jedem Beteiligten bewusst sein sollte, dass man auch bzw. grade als Tabellenführer ohne Leistung zu bringen auch nicht belohnt werden kann.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch(1/1) (beide Tor), Tina Bräuer (3), Melanie Grosch(1), Nicole Heller (1), Jenifer Hunger (4), Jenifer Mertins (2), Jana Mucha (8/5), Nancy Walter (2) 
       
 
                                                                                                                                   
26.01.2012
Geschlossen und überzeugend zum Sieg!             
Die Verbandsliga Damen der HSG Fredersdorf/Petershagen triumphieren zum Start der Rückrunde über die Bernauer Bären mit 28:16 (17:5) und untermauern damit die Spitzenposition in der Tabelle.
Nach der ohne Leidenschaft geführten Partie vor Wochenfrist und der daraus folgenden Niederlage gegen die SG Neuenhagen, in der jedoch gut die Hälfte aller Spielerinnen angeschlagen ins Spiel gehen mussten, zeigte die HSG am vergangenen Wochenende die gewünschte Reaktion auf die erste Saisonniederlage genau am richtigen Ort, auf dem Spielfeld. Nachdem das angesetzte Schiedsrichterpaar aus Grünheide erst kurz vor Anpfiff in der Halle erschien, konnte das Spiel nach kurzer Unruhe pünktlich angepfiffen werden.
Die Unsicherheit nach dem verlorenen Spiel in der Vorwoche war der Mannschaft in den ersten Minuten noch deutlich anzumerken. Auch wenn eine gewisse Überlegenheit und genügend Räume schon sichtbar waren, paarten sich ungenutzte Chancen mit schwacher Abwehrarbeit, wodurch Bernau das Spiel bis zum 4:4 offen hielt. Grund genug, schon nach sieben gespielten Minuten die Mannschaft in einer Auszeit noch einmal einzuschwören, das Ziel klar zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen. Eine Reaktion der dann folgenden Art und Weise ist sicherlich äußerst wünschenswert, wohl aber alles andere als alltäglich oder selbstverständlich. In beeindruckender Art und Weise dominierte die HSG die Gäste aus dem Barnim in der Folge mit einem 13:1 Lauf bis zur Pause und dem Stand von 17:5. Über Tempogegenstöße, sehenswerte Kombinationen oder auch Strafwürfe konnte man sich stetig absetzen, während die Abwehrleistung gepaart mit stärker agierenden Torhüterinnen die Grundlage für nur ein weiteres Gegentor in 23 Minuten bildete.
In der Kabine war man sich einig an die Leistungen aus der ersten Hälfte anzuknüpfen und die Fehlerquote weiterhin möglichst gering zu halten. Der Start in den zweiten Durchgang verlief bis 22:8 wie geplant und die Gäste schienen einem Debakel entgegen zu steuern. Eine kollektive Auszeit der gesamten Mannschaft, sicherlich auch dem hohen Tempo und den wenigen Wechselmöglichkeiten geschuldet, ermöglichte den Bernauern eine Ergebniskorrektur durch einen 5:0 Lauf auf 22:13 zur Mitte der zweiten Hälfte. Der Forderung nach mehr Konzentration kamen die Damen aus Märkisch-Oderland in der Folge wieder nach und setzten sich mit 26:13 ab. Das Spiel endete, wobei man am Ende vielleicht zu viel wollte, jedoch nicht mehr konsequent genug agierte, letztlich mit 28:16.
Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus entsprachen Jana Mucha und Nancy Walter ihren Führungsrollen und zeigten an diesem Tag über weite Teile des Spiels eine bestechende Form. Stephanie Prusch erhielt nach längerer Verletzungspause wieder einige Minuten Einsatzzeit. Sie verhinderte gemeinsam mit Cornelia Altschul insgesamt sechs Strafwürfe sowie einige freie Bälle. Den Einsatz im offensiven und defensiven Bereich, das Erkämpfen von Strafwürfen, Erzielen eigener Treffer oder das Auge für den Nebenmann konnte an diesem Tag keiner Spielerin abgesprochen werden.
Nach der Absage der TSG Liebenwalde und dem Wunsch der Spielverlegung auf den 14.4.12 findet das nächste Ligaspiel nach zwei spielfreien Wochenenden für die HSG erst am 11.02.12 um 16 Uhr in der Petershagener Giebelseehalle statt. Ziel kann es dann wiederum nur sein, seine Stärken auszuspielen und die Tabellenspitze angemessen     zu verteidigen.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (2), Janine Friedemann, Melanie Grosch, Nicole Heller (1), Jenifer Hunger (3), Jenifer Mertins (1), Jana Mucha (9/2), Nancy Walter (12/4)  
 
  12.01.2012
Aus im Achtelfinale – Ohne zu enttäuschen!                   
Der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord aus Fredersdorf/Petershagen scheiterte in der Runde der letzten 16 im HVB Pokal gegen den zwei Ligen höher spielenden Ostsee-Spree-Ligisten des Oranienburger HC vor heimischen Publikum mit 16:22(8:13).
Anders als vor knapp einem Jahr, als es der HSG sensationell gelang den damals ähnlich starken HC Angermünde aus dem Wettbewerb zu befördern, sollte eine Sensation diesmal ausbleiben. Obwohl die sympathischen Gäste aus Oberhavel mit nur acht Spielerinnen antraten, hatten diese nicht nur das bessere Ende des Spiels für sich. Zu groß unter Umständen der Respekt, über weite Strecken zu wenig Durchschlagskraft auf allen Positionen, eine clevere Oberligamannschaft, welche sich im Angriff besser durchzusetzen wusste und im Defensivbereich deutlich erfahrener auftrat, waren wohl die Hauptgründe für die Niederlage.
Nach einem schönen Treffer zum 1:0 keimte leider nur kurz Hoffnung, dem Favoriten aus Oranienburg an diesem Tag den Sieg absprechen zu können. Fehler im Aufbau und Abschluss, dem entgegengesetzt fünf schnelle Treffer auf der Gegenseite ließen keinen Zweifel am Siegeswillen des OHC, der damit 1:5 in Front lag. Ein Rückstand dem man letztlich den Rest des Spieles hinterherlaufen musste. Die Partie war im Anschluss aber ausgeglichen, der Abstand wuchs nicht an und betrug stetig fortlaufend zwischen zwei und vier Toren. Beim Stand von 7:9 und 8:11 ging das Spiel in die Schlussphase der ersten Hälfte. Unnötige Fehler zum Ende brachten einen relativ ernüchternden Halbzeitrückstand von 8:13 zum Vorschein.
Motiviert gingen die Damen aus Märkisch-Oderland in den zweiten Durchgang und konnten, obwohl wiederum nicht alle Chancen in Tore umgemünzt wurden, durch einen 4:1 Lauf das Spiel wieder spannend machen (12:14). Auch die Abwehr, selbst in Unterzahl agierend, war zu diesem Zeitpunkt deutlich aufmerksamer und eroberte wichtige Bälle. Damit hatte die Gastmannschaft und deren Anhang offenbar nicht mehr gerechnet. Der Anschlusstreffer lag mehrfach in der Luft, wurde allerdings spektakulär durch die erfahrene und gut aufgelegte Oranienburger Torhüterin vereitelt. Die wohl spielentscheidende Situation, in der der Favorit wackelte, jedoch nicht fiel. Der OHC nutze in dem für ihn genau richtigen Moment seine Chancen wieder eiskalt, während auf Seiten der HSG der Glaube an den Sieg nunmehr sichtlich schwand. Über die Stationen von 12:16 und 14:20 war das Spiel sechs Minuten vor Schluss entschieden. In einer Auszeit schwor sich das Team aber nochmal ein und verhinderte eine unnötig hohe Niederlage, womit das Spiel dann 16:22 endete und der Oranienburger HC nicht unverdient im Viertelfinale steht.
Nach dem bemerkenswerten 24:23 Sieg bei den heimstarken Schwedterinnen im Ligabetrieb kurz vor Weihnachten startet die HSG Fredersdorf/Petershagen ähnlich wie zu Beginn des Vorjahres mit einer Heimniederlage ins neue Jahr. In Anbetracht der Entwicklung, welche die Mannschaft im letzten Jahr vollzog, vielleicht nicht das schlechteste Omen. Für eine Niederlage gegen einen höherklassigen Gegner muss man sich in keiner Weise rechtfertigen, auch wenn bei Abruf von etwas mehr Potential eine Überraschung möglich gewesen wäre.
Eindeutig lobenswert: In den zweiten 30 Minuten gelangen Oranienburg nur neun Treffer, auch ein Beleg dafür, dass dies doch ein kleines Stück Arbeit bedeutete und der Verbandsligist dagegen zu halten versuchte. Die Mannschaft wird weiter an sich arbeiten, um gestärkt aus diesem Spiel hervorzugehen. Schon im kommenden Verbandsligaduell wartet mit der SG Rot Weiß Neuenhagen (15.1.12, 16 Uhr, Giebelseehalle – Petershagen) ein ganz harter Brocken auf die HSG, indem es gilt, vor allem an die Leistungen der letzten Ligapartien anzuschließen und die Tabellenführung zu behaupten. Mit einer identischen Tordifferenz von +58 Toren gastiert der derzeit Dritte beim Ersten. Ein absolutes Derby, welches traditionell und nicht zuletzt auf Grund des derzeitigen Leistungsstandes ein spannendes Spiel auf Augenhöhe erwarten lässt.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (1), Janine Friedemann (n.e.), Melanie Grosch, Nicole Heller, Jenifer Hunger(2), Jenifer Mertins(2), Jana Mucha (4/1), Yvonne Schindler (n.e.), Nancy Walter (7), Victoria Weihs  
                                                                                                                          
30.11.2011
Tempohandball kehrt zurück!                     
Die Verbandsligadamen der HSG Fredersdorf/Petershagen konnten im achten Spiel der laufenden Saison zum siebten Mal das Parkett als Sieger verlassen und einen ungefährdeten 17:27 (8:15) Auswärtssieg beim HSV Falkensee II einfahren.
Nach zuletzt eher schwerfälligen Auftritten im Ligabetrieb, auch zuletzt vor Wochenfrist im Pokal beim Brandenburgligaabsteiger der HSG RSV Teltow Ruhlsdorf, bei der man nach 80 minütigem Kampf letztlich 22:26 gewinnen konnte, fand der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord in der Falkenseer Stadthalle die richtigen Mittel zur Zielerfüllung. Ein letztlich ungefährdeter Sieg war vorher sicherlich wünschenswert, jedoch bei Weitem nicht selbstverständlich, bedenkt man allein den Ausgang des Gastspiels der Neuenhagener Damen am selben Spielort. Diese kamen nach einem hervorragenden Saisonauftakt nicht über ein Unentschieden am zweiten Spieltag hinaus.
Doch auch die HSG tat sich im ersten Drittel des Spiels schwer. Die Verunsicherung, welche in den letzten Wochen, zum Glück ohne gravierende Auswirkungen, entstand, spielte in der Begegnung im Laufe der ersten 20 Spielminuten anscheinend eine nicht unerhebliche Rolle. Nach einem 2:0 Rückstand ging man erstmalig nach zehn gespielten Minuten in Führung (3:4) und sollte fortan auch nicht mehr ins Hintertreffen geraten. Die Auszeit in der 22. Spielminute (7:8) hätte ihre Auswirkungen bis zum Halbzeitpfiff wohl kaum besser geltend machen können. In den letzten acht Minuten vor der Pause legte das vorher auch vom Gegner favorisierte Team einen 7:1 Lauf hin, führte zur Halbzeit demnach 8:15 und schaffte die Basis für den Auswärtserfolg.
Nachdem der HSV Falkensee den Spielstand kurzfristig auf fünf Tore (11:16) verkürzte, zog die HSG wiederum das Tempo an, agierte defensiv deutlich wacher und konnte erstmalig an diesem Tag auf zehn Tore (12:22) davonziehen. In den letzten 15 zu spielenden Minuten verwalteten die Damen aus Fredersdorf/Petershagen letztlich diese klare Führung (14:24; 16:26) und triumphierten am Ende hochverdient mit 17:27.
Auch wenn an Hand der gemachten Fehler ein höherer Sieg möglich gewesen wäre, kann man mit dem Gesehenen zu diesem Zeitpunkt wirklich zufrieden sein. Zu weiten Teilen wurde das Angesprochene in die Tat umgesetzt und führte schlussendlich zum klaren Erfolg in der Fremde. Eine defensiv sowie offensiv aufgezeigte geschlossene Mannschaftsleistung waren die Grundlagen dafür. Am kommenden Wochenende haben sich die Damen der HSG eine wohlverdiente Pause verdient, womit man entspannt auf die Ausgänge der Verfolgerduelle schauen kann, bevor es am 10.12. zum Auswärtsspiel nach Schwedt geht. Die Zielsetzung für die Fahrt in die Uckermark kann nur sein, das letzte Pflichtspiel dieses Jahres mit voller Konzentration und nach 60 gespielten Minuten mit einem weiteren Sieg zu beenden.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (1), Janine Friedemann (n.e.), Nicole Heller (1), Jenifer Hunger, Jenifer Mertins(3), Jana Mucha (10/2), Nancy Walter (5), Victoria Weihs (7/1)  

       

15.11.2011

 

Erster Punktverlust!                       
Das Verbandsligateam der HSG Fredersdorf/Petershagen kann am 7. Spieltag und damit erstmals in dieser Saison nicht doppelt punkten und kommt gegen den Grünheider SV nicht über ein stets hart umkämpftes 15:15 (9:9) Unentschieden hinaus.
Nach einer bisher vollkommen makellosen Bilanz (man schlug als einzige Mannschaft der Liga alle aufkommenden Gegner, darunter auch den neuen Zweitplatzierten, die TSG Liebenwalde mit 26:17 als bisher einzige Mannschaft) musste man sich nun am vergangenen Wochenende in der gut besuchten Giebelseehalle mit einem Punkt begnügen. Mit 13:1 Punkten und dem besten Torverhältnis ist die HSG weiter Tabellenführer der Verbandsliga Nord, was allein ohnehin nicht oft genug lobenswert ist, wenn auch eine beeindruckende Siegesserie erst einmal gestoppt wurde.
Schon vor Anpfiff stand das Spiel nicht unter dem besten Stern: sich in Wohlgefallen auflösende Musikanlagen, reißende Schnürsenkel, angeschwollene Knöchel, verspätete Anreisen auf Grund zwangsläufiger Aufenthalte auf Bahnhöfen im Nirgendwo, Ausfälle durch Krankheit – all das waren neben den gewohnt wenigen Wechselmöglichkeiten Umstände, mit denen das Team aus Fredersdorf/Petershagen vor und während des schweren Spiels gegen den Gast aus dem Oder-Spree-Kreis darüber hinaus noch konfrontiert wurde.
Nach einem guten Start und der 2:0 Führung für den Gastgeber folgten fünf Treffer Grünheides, die nicht nur zu diesem Zeitpunkt ihre Ambitionen zeigten in der Ferne etwas Zählbares mitnehmen zu wollen - Tabellenführer hin oder her. Die HSG glich zum 5:5 aus und fortan entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein Duell auf Augenhöhe. 6:7, 8:8 und der Halbzeitstand von 9:9, wobei ein möglicher Führungstreffer etwa eine Sekunde zu spät erfolgte, waren die fortlaufenden Spielstände.
Immer stärker aufspielende Abwehrreihen gepaart mit bemerkenswerten Paraden auf beiden Seiten machten das Werfen von Toren in Halbzeit zwei noch schwieriger. Das starke und schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff wurde durch das durchweg zügige Rückzugsverhalten auf beiden Seiten nahezu unterbunden. Beide Mannschaften schienen auf die Stärken des Gegners vorbereitet, wobei die HSG durch mehrfach schlecht gewählte Anspiele den Ball auch ohne größere Einwirkung des Gegners unnötig verlor. Nach einem 10:12 Rückstand gelang beim 13:12 sogar nochmals die Führung für den Gastgeber, welche der Grünheider SV wieder zur eigenen Führung von 13:14 und anschließend 14:15 nutzte. Nach dem Ausgleich zum 15:15, dem späteren Endstand, hatte das Team aus Fredersdorf/Petershagen noch mehrfach die Chance zum Siegtreffer; die letzte hochkarätige davon vier Sekunden vor Schluss, welche wie an solchen Tagen fast üblich, von einer Torhüterin vereitelt wurde.
Letztlich resultierte der Spielverlauf in einer sowohl für die HSG als auch für den sympathischen Grünheider SV um Trainer Jens Werner angemessenen Punkteteilung, wenn man das Gesehene objektiv über 60 Minuten betrachtet. Für die Mannschaft aus Märkisch Oderland ist dies vielleicht auch ein kleines Achtungszeichen, welches zeigt, dass man den aktuellen Tabellenplatz in Zukunft nur halten kann, wenn man wie bisher gewohnt seine Stärken konzentriert ausspielt und weiter im Training und Spielbetrieb hart an sich arbeitet.
Bevor es im Ligaalltag am (26.11.11; 18 Uhr) beim HSV Falkensee II für die HSG Fredersdorf/Petershagen weiter um die Jagd auf Punkte geht, steht mit dem Pokalspiel am kommenden Samstag (19.11.11; 15.30 Uhr; Kleinmachnow) bei dem Brandenburgliga-Absteiger, der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf, ein Spiel an, bei dem man ohne jeglichen Druck aufspielen können sollte.
 
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (2), Janine Friedemann (n.e.), Melanie Grosch (1), Jenifer Hunger(2), Jenifer Mertins, Jana Mucha (7), Nancy Walter (3), Victoria Weihs  

02.11.2011

 

Die HSG bleibt Tabellenführer!                 
Die Verbandsligadamen der HSG Fredersdorf/Petershagen gewinnen ihr Auswärtsspiel beim HC Hennickendorf mit 12:22(6:14) und stehen somit weiterhin an der Spitze der Tabelle.
Durch einen ungefährdeten Sieg im fünften Spiel der laufenden Saison wurde am vergangenen Spieltag auch der fünfte doppelte Punktgewinn gefeiert. Ohne über die gesamte Spielzeit volle Leistung aufzeigen zu müssen, konnte der dritte Auswärtssieg der laufenden Serie perfekt gemacht werden.
Nur zu Beginn der Partie schien es so, als müsse sich die HSG ihrer eigenen Stärke erst einmal bewusst werden. Sehenswerte Tore auf beiden Seiten hielten das Spiel bis zum 4:4 offen. Drei Treffer brachten dem Gast in der Folge erstmalig ein kleines Polster. Der Versuch das Tempospiel der Damen aus Fredersdorf/Petershagen zu unterbinden, indem der Trainer des HC eine Auszeit nahm, schlug fehl. Die kommenden zwei Tore erzielte die HSG (4:9). Auch im Anschluss sollte die eigene Stärke weiter demonstriert werden, wodurch der Halbzeitstand von 6:14 resultierte. 
Nicht immer glücklich agierende Schiedsrichter, welche mehrfach minutenlange Angriffe des HC Hennickendorf nicht unterbrachen, nicht ahndungswürdige Fouls pfiffen, gleichzeitig jedoch leider nicht vollkommen unnötige Härte des Gastgebers bestraften, trugen ihren Teil zu einer eher schwachen Verbandsligapartie in Hälfte zwei bei.
In einem sichtbar schon nahezu entschiedenen Spiel gelang es in der Folge leider kaum noch, die durchaus notwendige Konzentration aufrecht zu erhalten. Nach der Führung zum 8:19 schaltete die dominierende HSG mehrere Gänge zurück. Unzählige, so genannte 100prozentige Chancen, die sich aufgrund aufmerksamer Abwehrarbeit stetig erkämpft worden waren, konnten gegen die gut aufgelegte Hennickendorfer Torhüterin nicht verwertet werden. Vor allem wurden deutliche Schwächen im Überzahlspiel aufgezeigt, welche bisher noch nicht auffallend ins Gewicht fielen. Für die Zukunft gilt es unter anderem, diese entstehenden Vorteile besser für sich nutzen zu können. Das Spiel in Rüdersdorf endete somit 12:22 ohne an eigene Grenzen gehen zu müssen.
Letztlich gewann der als Tabellenführer angereiste Gast gegen einen neu formierten, allerdings auch zeitweise überforderten HC Hennickendorf zwei wichtige Punkte. Gegen stärkere Kontrahenten wird es in der Zukunft wieder vehement wichtig sein, die sich erspielten Möglichkeiten auch konsequent zu nutzen, aber vor allem auch die eigene Konzentration in deutlich längeren Abschnitten des Spiels wieder aufrecht zu erhalten.
Am kommenden Wochenende begegnet man der bisher sieglosen OSG Fredersdorf, welche bis zu diesem Zeitpunkt noch ohne Punktgewinn das Schlusslicht der Liga darstellt. Auf Grund vergangener Ergebnisse gilt die HSG Fredersdorf/Petershagen ohnehin als Favorit.
 
Für das kommende wirkliche Derby, welches in dieser Form eine absolute Erstauflage darstellt, zählt also für den Gastgeber in der Giebelseehalle am Sonntag um 16 Uhr in Petershagen nur der Sieg. Die HSG würde sich über die Unterstützung der Fans, wie sie zuletzt in Heim – und auch Auswärtsspielen zu erleben war, ausdrücklich freuen.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (1), Janine Friedemann (1), Melanie Grosch (1), Nicole Heller (1), Jenifer Hunger, Jenifer Mertins (2), Jana Mucha (4), Nancy Walter (10/1), Victoria Weihs (2)  
                                                                                                                                    26.10.2011
Verdienter Tabellenführer – Die HSG siegt weiter!                    
Die Frauenmannschaft der HSG Fredersdorf/Petershagen schlägt im vierten Saisonspiel der Verbandsliga Nord den SV Eichstädt vollkommen verdient mit 26:18 (16:10) und erobert somit die Tabellenspitze.
Am vergangenen Wochenende gastierte der bis dahin amtierende Tabellenführer aus Eichstädt in Fredersdorf. Aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse des Gegners konnte man mit einem Duell auf Augenhöhe rechnen. Trotz der Erfolge in jüngster Vergangenheit war vor allem vor dem Spiel die Anspannung einigen Spielerinnen deutlich anzumerken. Der Umstand, dass zum wiederholten Mal aufgrund unglücklicher Umstände nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung standen, sollte die anstehende Aufgabe nicht vereinfachen.
Mit dem Anpfiff erlebten die zahlreichen Zuschauer dann aber einen wirklich hoch motiviert und äußerst zielstrebig agierenden Gastgeber aus Fredersdorf/Petershagen. Nach knapp zehn gespielten Minuten lag man sicher mit 6:1 in Front und konnte diesen Vorsprung bis zur 15. Minute sogar noch auf 9:2 ausbauen. Für das enorme Tempo sollten die heimischen Damen im Anschluss aber kurzfristig ihren Tribut zahlen müssen. Die Oberkrämerinnen verkürzten aufgrund eigener Nachlässigkeiten auf 10:8. Wie auch in den letzten Spielen gelang es der HSG im richtigen Moment wieder aufzuwachen, sich an seine eigenen Stärken zu erinnern und nach einer Tempoverschärfung sowie einer aufmerksameren Deckungsarbeit bis zum Halbzeitpfiff auf ein vorzeitig beruhigendes und psychologisch nicht unwichtiges 16:10 zu erhöhen.
Die Konzentration weiterhin aufrecht zu erhalten und seine Chancen weiterhin konsequent zu nutzen waren die primären Zielvorgaben für den zweiten Durchgang.
Nach dem schnellen 17:10 folgten zeitnah zwei Treffer des Gastes und in der Folge bis zur 45. Spielminute bemerkenswert wenig. Auszeichen konnten sich auf Fredersdorf/Petershagener Seite zu diesem Zeitpunkt nur der Abwehrverbund und die dazu gehörigen Torhüterinnen. Stetig wurden Bälle erobert oder schlichtweg vom Torhüter pariert, nur leider trotz klarster Chancen im Angriff nicht zur vorzeitigen Entscheidung verwertet. Nach fast 15 Minuten konnte im Anschluss die Gästetorhüterin nach vielfach vergebenen Würfen zum erlösenden 18:12 überwunden werden. Von da an lief das Spiel wieder wie erhofft. Eine aggressive Defensive, die sich entgegen vorheriger Angriffsschwächen nur wenige Auszeiten gönnte, lies nur noch wenige Aktionen des Gegners zu. Die HSG war in der Lage, zügig auf Angriff umzuschalten und über die Stationen 21:13; 24:16 und abschließend 26:18 auch in dieser Höhe vollkommen verdient als Sieger das Parkett zu verlassen.
Letztendlich besiegt die HSG Fredersdorf/Petershagen den SV Eichstädt vollkommen zu Recht, da man sich schlicht als bessere Mannschaft präsentierte. Zu erwähnen wäre dabei der Umstand, dass sich jede Akteurin in die Torschützenlisten einzutragen wusste. Jede Spielerin trägt einen immensen Teil dazu bei, dass das Team, angefangen bei der Abwehrarbeit bis hin zum Abschluss eines Angriffes, derzeit solche Leistungen aufbietet.
Als hervorzuhebende Torschützinnen des absolvierten Spiels sind vor allem Nancy Walter, die von Spiel zu Spiel eine konstant nahezu überragende Leistung aufzeigt, sowie Nicole Heller, welche anders als zuletzt deutlich glücklicher agierte, zu nennen. Auch die stetig verbesserten Leistungen des Abwehrkollektivs gepaart mit ansteigenden Torhüterleistungen, sind Grundlagen des Erfolges. Über weite Strecken des Spiels konnte ein erstaunliches Tempo aufgezeigt werden, welches sich schlussendlich als der Schlüssel zum Sieg herauskristallisieren sollte und aufgrund der fast nicht vorhandenen Wechselmöglichkeit alles andere als selbstverständlich ist.
Im Folgenden Ligaspiel am Sonntag gegen den neuformierten HC Hennickendorf (14 Uhr; Sporthalle Brückenstraße, Rüdersdorf) gilt es für die HSG die Tabellenspitze erfolgreich zu verteidigen, ohne den derzeit Achten der Tabelle dabei auch nur in irgendeiner Art und Weise zu unterschätzen.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (1), Janine Friedemann (1), Nicole Heller (7), Jenifer Hunger (1), Jenifer Mertins (1), Jana Mucha (3), Nancy Walter (12/2)  

        

 05.10.2011

Guter Saisonstart – endgültig perfekt!                  
Die HSG Fredersdorf/Petershagen siegt erstmals überhaupt beim Finowfurter SV 14:19 (5:8) und festigt so ihre Position im oberen Bereich der Verbandsliga Nord der Frauen.
Nach den Siegen über Bernau und Liebenwalde sollte der Finowfurter SV, welcher im Vorjahr am Ende hinter dem Aufsteiger aus Altlandsberg III den zweiten Platz belegte, der nächste und bis dahin wohl stärkste Gegner der Damen aus Fredersdorf und Petershagen sein. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass aus Finowfurt bisher nie etwas Zählbares mitgenommen werden konnte. Gewarnt war man also genug, jedoch witterte die HSG, nicht nur auf Grund der aufsteigenden Leistung jüngster Vergangenheit, ihre Chance. Unnötige Härte vor allem auf der Seite der Gastgeberinnen und teils fehlende Konzentration auf Seiten der HSG machten das Spiel allerdings lange Zeit unnötig spannend.
Nach der schnellen 0:2 Führung für die Gäste aus Märkisch-Oderland gelang es dem Finowfurter SV zu keinem Zeitpunkt des Spieles mehr, den Spielstand zu egalisieren. Über die Stationen 1:3 und 2:6 kamen die Schorfheiderinnen selbst nie wieder dichter als bis auf zwei Treffer in Schlagdistanz. 5:8 für die HSG stand es nach 30 Minuten. Allein neun vergebene Großchancen und 13 technische Fehler, sonst ein vertretbarer Wert für die gesamte Spielzeit, machen mitunter deutlich, dass das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt eher als schmeichelhaft zu bezeichnen war. Scheinbar konnte man mit seiner eigenen Stärke und gleichzeitigen Schwäche des Gegners nicht umgehen und erhielt somit unnötig die Spannung für Halbzeit zwei aufrecht.
Leider änderte sich daran zu Beginn der zweiten Spielhälfte vorerst wenig. Nach dem 8:10 aus der Sicht des Finowfurter SV gelangen der HSG, auch wenn zu diesem Zeitpunkt ebenso wenig alle Chancen genutzt werden konnten, vier Treffer in Folge (8:14). Das Tempo konnte nicht aufrecht erhalten werden, mehrfach vergebene Zeitstrafen taten ihr Übriges und so gelang es den Schorfheider Damen in Überzahl spielend, erneut Hoffnung zu schöpfen (12:14; 13:15). Wie auch schon zuvor in diesem Spiel blieben die HSG-Damen, mit großem Kampfgeist und erstaunlichem Durchhaltevermögen ausgestattet, davon relativ unbeeindruckt und entschieden mit vier Treffern in Folge das Spiel, welches dann schließlich mit dem 14:19 ein Ende fand.
Bemerkenswert wie das Team aus Fredersdorf und Petershagen auch Verletzungen und eine Disqualifikation wettmachen konnte. Hervorzuheben ist dabei einfach die Mannschaft als Ganzes, zumal nur ein Feldwechselspieler aufgeboten werden konnte. Längst erreichten die einzelnen Akteurinnen an diesem Tag nicht ihre Bestleistungen, als Kollektiv konnten aber immer im richtigen Moment spielentscheidende Nadelstiche gesetzt werden. In Finowfurt zu gewinnen ist und bleibt eine echte Herausforderung für so manchen Gegner– auch diese wurde nun gemeistert, am Ende zählen eben nur die Punkte und keine Art und Weise. Nach zwei spielfreien Wochenenden kommt es dann am 23.10. (14 Uhr, Sporthalle Tieckstraße, Fredersdorf Süd) tatsächlich zu einem so nicht zu erwartenden Topspiel, der Vorjahressechste (derzeit verlustpunktfrei Zweiter) empfängt den Vorjahressiebten SV Eichstädt (derzeit verlustpunktfrei Tabellenführer).
Wie so oft im Sport wird das Vergangene an diesem Tag nur eine äußerst untergeordnete Rolle spielen und der absolute Wille gepaart mit Durchsetzungsfähigkeit den Sieger hervorbringen, der sich dann als neuer oder alter Tabellenführer bezeichnen darf. Die HSG freut sich über zahlreiche Zuschauer!      
 Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (2), Melanie Grosch, Nicole Heller, Jenifer Hunger (1), Jenifer Mertins (2/1), Jana Mucha (4), Nancy Walter (10/4)  
                                  
                                                                                                                                    29.09.2011
Heimdebüt, auch geglückt!            
Das Frauenteam der HSG Fredersdorf/Petershagen überzeugt im 1. Heimspiel der noch jungen Verbandsligasaison und schlägt die Gäste der TSG Liebenwalde, auch in dieser Höhe verdient, mit 26:17 (15:8).
Nach dem geglückten Auftakterfolg beim Aufsteiger aus Bernau, kam mit den Damen aus Liebenwalde ein stärkerer Gegner auf das Team der HSG zu. Rückblickend konnte man innerhalb der letzten Saison nur einen knappen und hart umkämpften Heimsieg feiern und musste auswärts sogar eine Niederlage hinnehmen. Die Stärken der Gäste um Toptorschützin Sabrina Winkel, waren also, auch wenn diese neu formiert auftraten, hinlänglich bekannt. Demnach galt es das Konterspiel der TSG komplett zu unterbinden und selber durch Tempo und Konzentration über die gesamte Spielzeit das Spiel für sich zu entscheiden.
Nach dem verspäteten Anpfiff, da sich das Vorspiel stark in die Länge zog, schienen die einzelnen Akteurinnen das Angesprochene von Beginn an umsetzen zu wollen. Sehenswerte spielerische Akzente brachten die Führung zum 2:0. Anschließend gelang der oben erwähnten Spielerin aus Liebenwalde ihr einziges Tor (!) an diesem Tag und dies wiederum auch nur durch einen Strafwurf - einer der Gründe für den klaren Erfolg. Über zwei kurze Rückstände (2:3; 3:4) sahen die Zuschauer bis zum Stand von 8:8 ein Duell auf Augenhöhe, wobei schon zu diesem Zeitpunkt sichtbar wurde, dass die klareren Chancen auf Seiten der Gastgeberinnen produziert werden sollten, die letzte Konsequenz im Abschluss aber noch fehlte. Nachdem die Aufmerksamkeit der Defensivabteilung um Jana Mucha und Tina Bräuer, denen noch weniger Zeit zum Erwärmen blieb, da sie zuvor ihr Kampfgerichtsdebüt gaben, nunmehr gesteigert wurde und auch alle anderen grade im Vorwärtsgang ihre Vorteile besser nutzten, gelang es, durch einen 7:0 Lauf vor der Halbzeit, ein wenig Ruhe zu erzeugen. Allen voran Nancy Walter, die auch an diesem Tag mit acht Treffern bei nur neun Versuchen zu überzeugen wusste, zeigte in dieser Phase Einiges ihrer Klasse und traf drei Mal.
Das Spiel war allerdings noch nicht entschieden und so galt es, weiterhin stark und konzentriert aufzuspielen und nicht übermütig zu werden. Über die Stationen 17:10; 19:12 sowie 20:13 folgte anschließend eine kurze, allerdings auch nicht zu erklärende Schwächephase der gastgebenden HSG, welche den Liebenwalderinnen erlaubte, drei Treffer in Folge zu markieren und nochmal kurzfristig Hoffnung zu schöpfen (20:16). Mit tollen Paraden war Cornelia Altschul, die auf Grund einer Verletzung angeschlagen ins Spiel gehen musste, nicht nur in der folgenden Phase einmal mehr starker Rückhalt ihres Teams. Victoria Weihs, Nancy Walter, Jana Mucha und mit den Schlusspunkten Nicole Heller, mit zwei herrlich kraftvollen Schlagwürfen aus dem Rückraum sorgten im Endspurt für die Entscheidung (26:17) und die nächsten zwei Punkte für die Damen aus Märkisch Oderland.
Getrübt wurde der deutliche Sieg durch eine unschöne Aktion kurz vor Schluss gegen Melanie Grosch, welche in der Folge am Spielfeldrand behandelt werden musste, glücklicherweise nach einiger Zeit aber auch Entwarnung geben konnte.
Insgesamt konnte die Mannschaft über weite Strecken eine erneute Leistungssteigerung aufbieten und belegt nach dem zweiten Spieltag nun hinter dem SV Eichstädt den zweiten Tabellenplatz der noch wenig aussagekräftigen Tabelle der Verbandsliga Nord der Frauen. Wenn selbst der Gegner in seinem Spielbericht davon spricht, dass die HSG-Damen „immer einen Schritt schneller, hellwach und mit sehenswerten Kontern und klugen Spielzügen“ agierten, ist dies auch ein Beleg dafür, dass sich die Spielweise des Frauenteams aus Fredersdorf/Petershagen nicht nur bei allen Betroffenen des Gastgebers als eben derartig bezeichnen lässt. Die HSG kam gut in die Saison. Am kommenden Samstag erwartet das Team allerdings einer der härtesten Brocken der Liga überhaupt. Der Finowfurter SV (01.10., 15 Uhr, Finowfurt) wird mit Sicherheit alles daran setzen den ersten Heimsieg der laufenden Serie perfekt zu machen und ist somit erster wirklicher Prüfstein für die HSG. Ein vollkommen konzentrierter Auftritt wird von Nöten sein, um beim heimstarken Barnimer Team bestehen zu können.
Die HSG spielte mit:
Cornelia Altschul (Tor), Tina Bräuer (1), Janine Friedemann, Melanie Grosch (1), Nicole Heller (3), Jenifer Hunger (2), Jenifer Mertins (2), Jana Mucha (7), Nancy Walter (8/1), Victoria Weihs (2)  
 
                                                                                                                                                21.09.2011
Sieg im Auftaktspiel            
Die Damenmannschaft der HSG Fredersdorf/Petershagen gewinnt ihr erstes Spiel in der neuen Verbandsliga-Saison bei den Bernauer Bären mit 20:16(8:6) und kann somit in einem Spiel mit Höhen und Tiefen die ersten zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen.
Nach einer langen und harten Zeit der Vorbereitung fuhr man am 1. Spieltag mit gewohnt kleinem Kader einen Sieg in fremder Halle ein. Wie auch in vielen anderen Teams dieser Liga ging die Sommerpause aus personeller Sicht auch nicht an der HSG aus Fredersdorf/Petershagen vorbei, so dass man im teils neu formierten Team um Petra Andritzki und Volker Hartwig gespannt sein durfte, wo man nun, nach fast durchweg positiven Zeichen in sämtlichen Vorbereitungsspielen, stehen würde. Nachdem im ersten Durchgang die Nervosität vielen Spielerinnen sichtlich anzumerken war, legten die Frauen aus Märkisch Oderland zu Beginn der zweiten Hälfte den Grundstein für den gelungenen Auftakt.
Von Anfang an schienen sich die Akteurinnen auf beiden Seiten mit dem Spielgerät schwer zu tun. Vor allem die HSG stellte dies offensichtlich vor so große Probleme, dass allein in Halbzeit eins, fünf von insgesamt sechs Strafwürfen kläglich vergeben wurden. Nach der 1:0 Führung entwickelte sich vorerst ein zähes Spiel, wobei auch drei temporäre Rückstände hingenommen werden mussten (3:4; 4:5; 5:6). Drei Treffer durch Nancy Walter brachten in der Folge die allerdings nur wenig beruhigende Führung für die Gäste vor dem Pausenpfiff.
Die Halbzeitansprache schien Anklang zu finden, wonach sich die Mannschaft mit wirklich schön heraus gespielten bzw. leichten Toren prompt auf 12:6 absetzte und somit eine vermeintliche Vorentscheidung erzwingen sollte. Nachdem nunmehr Tore im Sekundentakt fielen, wurde ein Treffer zum 14:7 unverständlicher Weise nicht gegeben, was für den Moment so viel Unruhe in das Spiel brachte, dass die Torejagd fortan ins Stocken geriet. Dazu kamen innerhalb weniger Minuten drei Zeitstrafen gegen Jenifer Hunger, welche das Abwehrzentrum in der Folge vor größere Probleme stellte, teilweise eine doppelte Unterzahl bedeuteten und nach der vorerst sicheren Führung von 17:11, die Heimmannschaft nochmals hoffen lassen konnte, indem eben diese auf 17:15 verkürzte. Die daraus resultierende Disqualifikation für die an diesem Tag wirklich vorzeigbar agierende Kreisläuferin zog selbstredend eine taktische Umstellung des Teams nach sich. Dem Kampfgeist ist es zu verdanken, dass die HSG rechtzeitig aufwachte und durch Vicy Weihs in der Folge den Sieg erzwingen konnte. Der unbedingte Wille im Abwehrzentrum um Tina Bräuer, Jana Mucha und Nicole Heller machte dies überhaupt möglich. Ein Zeichen für die Fitness, dass es gerade nach einem langen und kräftezehrenden Spiel den Akteurinnen noch möglich war, die positive und letztlich vollkommen verdiente Entscheidung herbeizuführen.
Das Spiel in Bernau verlief wellenförmig. Wirklich tollen spielerischen Aktionen folgten vermeidbare Fehler. Das Optimum holte die HSG noch nicht aus sich heraus, wobei dies an diesem Tag einerseits ausreichte und andererseits noch Lust auf Mehr macht. Der geforderte Biss war bei allen Beteiligten deutlich sichtbar und Vieles wurde in die Tat umgesetzt.
 Letztlich gewinnt eine fitte und gut aufgestellte Mannschaft an dem so schwierigen ersten Spieltag ihr Auswärtsspiel bei einem Aufsteiger. Was dieser Sieg wert ist, wird sich erst im Laufe der Serie zeigen. Definitiv kann man weiterhin stolz auf das Gezeigte sein und dem Team ein Lob aussprechen wie es auch auf Unvorhergesehenes reagieren konnte.
Am kommenden Sonntag findet das erste Heimspiel der Mannschaft statt. Gegner ist dann die TSG Liebenwalde (14 Uhr Sporthalle Tieckstraße, Fredersdorf Süd). Auch wenn man gegen Liebenwalde einen deutlichen Sieg (16:4) beim Empor Cup vor wenigen Wochen verbuchen konnte, darf die kommende Aufgabe unter keinen Umständen auf die leichte Schulter genommen werden. Allein die Präsenz von Sabrina Winkel auf Seiten der TSG, die beim Turnier in Berlin nicht zugegen war und am letzten Wochenende beim Sieg über den HC Hennickendorf neun Treffer markieren konnte, gibt auf Grund der gesammelten Erfahrungen genug Anlass zur Vorsicht.
Freuen würde man sich selbstverständlich an diesem Tag über reichlich Zuschauer in der Halle, in welcher es sich zwischen 10 und 18 Uhr nur um Handball drehen wird, da vorweg bereits die A Jugend männlich und die zweite Männerschaft sowie im Anschluss die ebenfalls in Bernau siegreiche (32:25) erste Männermannschaft der TSG Fredersdorf/Vogelsdorf ihre Spiele bestreiten werden.
Die HSG spielte mit:
Stephanie Prusch(Tor), Tina Bräuer, Melanie Grosch (1), Nicole Heller, Jenifer Hunger (1), Jenifer Mertins(2/1), Jana Mucha (4), Nancy Walter (8), Victoria Weihs (4/1) 

 

                                                                               

 

                                                                                                                                                                                                                                                               
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